Charakter der Schule

Artikel 24, Absatz 2 der Ausführungsbestimmungen des Fundamentalgesetzes der Grundschulbildung und Artikel 54 der o.g. Vorschriften zur Mittelschulbildung in Japan regeln Status und Organisation der Japanischen Schule in Düsseldorf.

Der Unterricht wird in der Regel von japanischen Lehrern erteilt, die für drei Jahre von der japanischen Regierung gesandt werden. Die Japanische Internationale Schule in Düsseldorf e.V. wird vom Kultusministerium Japans als eine Anstalt im Ausland bezeichnet, die den gesetzlich vorgeschriebenen Mittelschul-Lehrgang hat.


Daher kommen die Schüler dieser Schule der in Japan gültigen Schulpflicht nach. Die Schule muss aber den besonderen Status, der sich aus ihrer Existenz im Ausland ergibt, berücksichtigen, z. B. hinsichtlich der Schulaufsicht. Daher unterscheidet sich diese Schule von den öffentlichen Schulen in Japan. Da diese Schule durch Spenden des Schulvereins, der auch Träger der Schule ist, gegründet wurde und geführt wird, entspricht sie einer sogenannten privaten Schule in Japan. Das Kultusministerium von NRW bezeichnet die japanische Schule in Düsseldorf als “Ergänzungsschule“.

Das Leben in Düsseldorf gestaltet sich für die Schüler in vielfacher Hinsicht einfach und angenehm. Ein Großteil erreicht die Schule, die auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln bequem zu erreichen ist, zu Fuß. Es gibt öffentliche Spielplätze, auf denen die Schüler Fußball und Verstecken spielen können. Nach dem Unterricht besuchen viele von ihnen Sportvereine oder die Musikschule. Es stehen verschiedene Einrichtungen zur Verfügung, in denen die Schüler ihre eigenen Wünsche und Vorstellungen verwirklichen können.

Die Verantwortung zwischen Schule und Elternhaus ist, wie in Deutschland üblich, eindeutig geteilt. Die Lehrer sind bemüht, ihre ganze Kraft in den Unterricht einzubringen. An der Schule arbeiten zur Zeit 24 von Japan entsandte Lehrkräfte, 7 Ortskräfte, 12 Teilzeitkräfte (eine für Musik, 3 für Kunst, 4 für Deutsch, 5 für Englischkonversation), in der Verwaltung arbeiten 3 und als Hausmeister 2 Personen. Da die Schule vom japanischen Kultusministerium als Modellschule für internationale Erziehung und internationalen Kulturaustausch anerkannt ist, gibt es einen Direktor für die internationale Zusammenarbeit.